PETER BUSCH
TIM EITEL
TOM FABRITIUS
CHRISTOPH RUCKHÄBERLE
DAVID SCHNELL
>>>> 23/03/0209/04/02 >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> LIGA präsentiert Malerei von >>>>>>>>>>>>>>>>>>> PETER BUSCH >>>>>>>>>>> TIM EITEL >>>>>>>>>>> TOM FABRITIUS >>>>>>>>>>> CHRISTOPH RUCKHÄBERLE >>>>>>>>>>> DAVID SCHNELL
PETER BUSCH malt Motive einer bekannten Ikonographie: Kleinstadtidyllen, Parks oder die Alpen. Weit entfernt jedoch davon, Sehnsüchte zu evozieren oder Klischees zu bedienen, provoziert er Unruhe oder ein Gefühl der Leere, dem sich der Betrachter kaum zu entziehen vermag: die Orte sind unbehaust, Figuren erscheinen isoliert, das scheinbar Heimelige ist das Unheimliche. >>
TIM EITEL beschäftigt sich mit der Darstellung von Situationen, die die Erfahrung, die man vor seinen Bildern macht, doppelt: Sie zeigen Betrachter von Malerei in Ausstellungsräumen. Die von Tim Eitel eingesetzten malerischen Mittel, die Homogenität der Flächen als Farbfelder einerseits und die zwischen Versperrung und Offenheit schwankende Konstruktion des Bildraumes andererseits, reflektieren die Möglichkeiten und Grenzen der Abbildung in der Malerei. >>


> LIGA > 5 aus 11 > Busch > Eitel > Ruckhäberle > Schnell
TOM FABRITIUS zeigt Aquarelle, deren Motive er dem flimmernden pool der Fernsehbilder entnimmt. Herausgegriffen aus einer unendlichen Anzahl von Bildern fordert das gewählte Motiv ein erneutes Betrachten, Abgleichen mit dem Bekannten, schon oft Gesehenem, ohne jedoch den Zugriff auf das „Original“ zu gewähren. Vielmehr scheinen die kleinformatigen Arbeiten das Verhältnis umkehren zu wollen: sie sind Originale nach der x-ten Kopie. >>
CHRISTOPH RUCKHÄBERLE. Die Bilder von Christoph Ruckhäberle variieren ein nahezu klassisches Sujet: Figuren lagern am Ufer eines Sees oder in einem lockeren Hain; die Szenerie erinnert an Arkadisches. Die ruhige Stimmung jedoch hat irritierende Untertöne: Handlungen werden angedeutet, für die keine Dramaturgie verfügbar ist, die Konstellationen vermitteln ein Gefühl der Indifferenz, wenn nicht des Beziehungslosen. >>



> LIGA > 5 aus 11 > Schnell > Fabritius > Eitel
DAVID SCHNELL malt Landschaften: Schonungen, Waldränder, Lichtungen, Monokulturen, möbliert mit Hochsitzen, Tribünen und Wachtürmen, durchschnitten von geradlinigen Wegen oder Wimpelketten. In diesen Bildräumen erscheint die Landschaft als durchkomponiertes Konstrukt; Raster und Zentralperspektive als malerische Mittel, die die Illusion der Tiefe und Unendlichkeit zu erzeugen, lassen die funktionale Durchdringung der Kulturlandschaft sichtbar werden. Und doch wirken Schnells Bilder eigentümlich surreal: im Widerstreit einer Landschaftserfahrung zwischen eigener Sehnsucht und medial vermittelten Bildern entstehen halluzinatorische Stimmungsräume. >>
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